Adresse

Tödistrasse 20
8810 Horgen

Termine

Baustart:
1. Etappe: Herbst 2020
2. Etappe: Winter 2020


Bauzeit:
1. Etappe: 2 Jahre
2. Etappe: 3 Jahre


Bezug: 
1. Etappe: Herbst 2022
2. Etappe: Winter 2023

Baufortschritt

Architekt

  • Arge GÄUMANN LÜDI VON DER ROPP/Schäublin Architekten

Häuser

  • 4 Wohnhäuser mit Gewerbe, 1 Pflegezentrum

RAUMANGEBOT

Anzahl Wohnungen: 173 und Cluster Wohnungen 
2.5 Zimmer: 75
3.5 Zimmer: 36
4.5 Zimmer: 43
5.5 Zimmer: 19
Davon altersgerecht ausgebaut: Alle

Pflegezentrum für 60 BewohnerInnen:
Gewerbe: Gastro und Kleingewerbe
 

Wo man von jung bis alt zusammenlebt

Horgen verändert sich. Die Zahl der über 65-Jährigen wird weiter wachsen und bald einen Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die Gemeinde Horgen hat 2008 mit ihrem Altersleitbild Wege aufgezeigt, wie sie diese Situation bewältigen will. Darin geht man davon aus, das Wohnmodelle die eine individuelle und gemeinschaftliche Lebensgestaltung ermöglichen und Versorgungs¬sicherheit bieten, an Bedeutung gewinnen werden. Das Konzept des Zentrum Tödi trägt diesem Umstand Rechnung.

Die Baugenossenschaft Zurlinden als Bauträgerin und die Gemeinde Horgen beabsichtigen, auf den beiden Grundstücken beidseits der Tödistrasse eine Neubebauung zu realisieren mit dem Ziel, zukunftsgerichtete und flexible Wohnformen für ein möglichst breites Spektrum der Bewohnerschaft anzubieten. Alte und junge Menschen, Alleinstehende und Paare, Familien oder Pflegebedürftige, sie alle sollen im Zentrum Tödi gemeinsam leben können. Das stellt an das Konzept grosse Herausforderungen.

Das Projekt der Arge GÄUMANN LÜDI VON DER ROPP /Schäublin Architekten landete mit TRIAS auf dem ersten Rang. Es wurde von der Jury mit folgenden Worten gewürdigt: Der Beitrag «Trias» überzeugte die Jury durch seinen ortsbaulichen Ansatz. Mit einem verbindenden Baldachin werden die einzelnen Bauten geschickt miteinander verbunden. Gleichzeitig definiert dieses Vordach unterschiedliche, sich auf den Ort, die Aussicht und den Landschaftsraum beziehende, gut nutzbare Aussenräume. Die Organisation des Erdgeschosses verspricht eine lebendige Siedlung und die Wohnungsgrundrisse werden gekonnt aus einer gemeinsamen wirtschaftlichen Struktur entwickelt.»

Visualisierung: © Nightnurse Images, Zürich

Situation

«Es war uns sehr wichtig, dass die beiden Grundstücke durch das Projekt zusammenwachsen. Einerseits erreichten wir das durch den zusammenhängenden Aussenraum unter dem Baldachin, andererseits durch die einheitliche Formensprache der verschiedenen Gebäudevolumen.»
Patrick Schrepfer, Partner und Mit-Inhaber Schäublin Architekten